.

Hochverdienter 0:8-Auswärtssieg im Testspiel gegen den FC Fulenbach

Trotz zahlreicher und prominenter Absenzen setzte sich „s’Zwoi“ klar gegen den gleichklassigen Gegner aus dem solothurnischen Fulenbach durch. Dass die Mannschaft vom Eibach knapp an Leuten war, beweist ein Blick auf das Matchblatt, wo selbst Assistenzcoach Jeker als auch unser Trainer Fleury zu finden waren. Letzterer musste zum Glück nicht ins Spiel eingreifen – zu fest hatten seine Mannen das Geschehen auf dem schönen Naturrasen im Griff.

 

Unser „Zwoi“ legte los wie die Feuerwehr und liess dem Gegner nicht den Hauch einer Chance. Die Mannschaft stand hoch und war bissig in den Zweikämpfen. Die Fulenbacher versuchten sich zwar in einem geordneten Spielaufbau, überquerten jedoch kaum die Mittellinie. Nach spätestens drei Pässen war jeweils Schluss; entweder die Gelterkinder eroberten das Spielgerät oder es kam der lange Ball, welcher unsere stilsichere Abwehr gekonnt verteidigte. So war es nur eine Frage der Zeit, bis das erste Auswärtstor fiel. Nach ein paar vergebenen Chancen wurde der Torreigen von Neuzugang Schreiber mittels verwandeltem Penalty eröffnet. Gefoult wurde Routinier Brogle, nachdem er wunderschön mittels Steilpass lanciert wurde. Dieser Treffer schien den Knoten zu lösen, denn bis zur Pause wurde das Score auf 0:5 hochgeschraubt. Immer wieder waren schöne Seitenwechsel und Steilzuspiele aus dem Mittelfeld zu beobachten. Schlussmann Leandro musste nicht einmal eingreifen, er durfte sich höchstens am Spielaufbau beteiligen, was ihm aber äusserst gut gelang. Die Machtverhältnisse waren in Halbzeit 1 also klar verteilt, „s’Zwoi“ konnte aus einer sicheren Defensive immer wieder schöne Angriffe starten, welche mit 5 Toren belohnt wurden.

 

Dass es in Durchgang zwei nicht im selben Stil weiter gehen würde, war anzunehmen. Die grosse Laufbereitschaft in der ersten 45 Minuten hinterliess jetzt ihre Spuren. Zwar war der Gast aus Gelterkinden immer noch überlegen, aber liess er je länger das Spiel dauerte immer mehr Fehler einfliessen. Der limitierte Gegner konnte daraus zum Glück kein Profit schlagen, die wenigen Chancen liess er teils kläglich aus. Auf der anderen Seite wurde das während der Pausenansprache geforderte „Stängeli“ zwar nicht erreicht, aber immerhin 3 Treffer schossen die Herren von Trainer Fleury noch. Dabei hätten es trotz Leistungsabfall ruhig ein paar mehr sein können. Die Genauigkeit und letzte Konsequenz blieben aber aus und so blieb es beim letztlich hochverdienten 0:8-Auswärtssieg.

 

Dieses Spiel zeigte einmal mehr, welche spielerische Qualitäten in dieser Mannschaft stecken, wenn alle eine hohe Laufbereitschaft an den Tag legen. Gegen den doch bescheidenen Gegner darf man diesen Sieg allerdings auch nicht überbewerten. In der Meisterschaft werden ganz andere Kaliber auf uns warten, zudem bieten die vielen Derbys immer ganz spezielle Affichen. Man muss dennoch hervorheben, dass die neuen Wilden bereits sehr gut ins Spiel integriert wurden und dass man dem Gegner sein Spiel aufgezwungen und sich nicht angepasst hat. Trainer Fleury befindet sich also auf gutem Weg mit seinen Leuten, muss allerdings im konditionellen Bereich noch etwas arbeiten (damit die Puste auch für 90+ Minuten reicht).

 

An dieser Stelle ist noch zu erwähnen, dass aus zwei Gründen bewusst auf Torschützen und -zeitenverzichtet wurde. Einerseits weil es bei dieser geschlossenen Mannschaftsleistung keinen Spielerhervorzuheben gibt und andererseits (der wahre Grund), weil die Notizen von Trainer Fleury schlichtund weg unlesbar waren (das nächste Mal bitte grösser schreiben oder ein besseres Bild schicken,

Michel).

 

In eigener Sache: Unser Captain gefällt mir auf dem Fussballplatz um Welten besser als auf demSpinning-Velo!


25.07.2017/Silas "Der Linienrichter" Götz