Erstmals seit geraumer Zeit hat der FCG einen Auftritt regelrecht verpatzt. In Mümliswil traten die Oberbaselbieter mit dem „letzten Aufgebot“ an, wirkten in der ersten Halbzeit sehr lethargisch und kassierten am Schluss eine 0:5-Klatsche.

Die Gastgeber waren vor allem in der ersten Halbzeit viel präsenter und immer einen Schritt schneller. Das 0:3 zur Pause war zwar ein hartes Verdikt, entsprach aber ungefähr dem Gebotenen. Immerhin zeigten die Gäste nach dem Seitenwechsel eine Reaktion und kamen auch zu einigen Erfolg versprechenden Abschlussmöglichkeiten. Es sollte an diesem Abend aber nicht zu einem Treffer reichen. In der Schlussphase erhöhte dann Mümliswil mit zwei weiteren Toren auf 5:0.
Positiv: Durch den Personalmangel haben mit Elvio Bürgin, Leandro Häusermann und Michael Fuhrer einige Nachwuchskräfte Erfahrungen gegen einen 2.-Ligisten sammeln können.

Der schwache Auftritt des FCG ist angesichts der zahlreichen Abwesenden sicher erklärbar. Trotzdem dürfen die Oberbaselbieter diesen Ausrutscher nicht auf die leichte Schulter nehmen. Vielleicht war das nach den positiven Eindrücken aus den letzten Partien ein „Schuss vor den Bug zur rechten Zeit.“.

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